Während einer USA-Reise hatten Franz Mack und sein Sohn Roland 1972 die Idee, einen Freizeitpark zu eröffnen, der als Ausstellungsfläche für die in ihrem Unternehmen in Waldkirch hergestellten Produkte dienen sollte. Geeignetes Gelände für den Park wurde zunächst in Breisach gefunden. Weil diese Fläche später als Rhein-Überschwemmungsgebiet ausgezeichnet wurde, fiel sie aber als Park-Gelände aus. Der Name Europa-Park wurde in Anlehnung an den bei Breisach gelegenen Europasee gewählt.

Mecklenburg-Vorpommern, repräsentiert durch ein der Backsteingotik nachempfundenes hanseatisches Stadthaus, auf der Deutschen Allee im Europa-Park
In der Gemeinde Rust erwarb die Familie Mack den Park des Schlosses Balthasar. Als weiteres Gelände wurde ein angrenzender Märchenpark erworben. Die Gesamtfläche belief sich auf 16 Hektar und der Park wurde am 12. Juli 1975 eröffnet.

Nach der Gründung des Europa-Parks und dem Einstieg ins Freizeitparkgeschäft 1975 war der Park zunächst als Ausstellungsgelände für Produkte der Familie Mack geplant. Er wurde von Franz Mack und seinen Söhnen Roland, später auch Jürgen, geleitet. Trotz der anfänglichen Skepsis von Pressevertretern besuchten den Park bereits im ersten Jahr 250.000 Menschen, ein Jahr später 700.000 und 1978 eine Million. 1982 folgte die Eröffnung des ersten Themenbereichs Italien und die damit verbundene Umsetzung des europäischen Themenkonzeptes. 1984 und 1985 wurden die ersten beiden größeren Bahnen, der Alpenexpress „Enzian“ und die Schweizer Bobbahn eröffnet. Mit der Umsetzung des europäischen Themenkonzeptes entstanden Holland (1984), England (1988), Frankreich (1990) (mit dem Wahrzeichen Eurosat), Skandinavien (1992), Schweiz (1993) und Spanien (1994). 1991 besuchten zwei Millionen Menschen den Europa-Park.

Dem Bedarf an Übernachtungsmöglichkeiten wurde 1995 mit der Eröffnung des El Andaluz, dem ersten Hotel im Freizeitpark, das bereits im ersten Jahr zu 87 Prozent ausgebucht war, Rechnung getragen. 1999 folgte der Bau des zweiten Hotels Castillo Alcazar. Die Auslastung der Hotels lag im Jahr 2000 bei 97,7 Prozent bei drei Millionen Parkbesuchern. 2001/02 öffnete der Park das erste Mal in der Wintersaison, in welcher 180.000 Gäste gezählt wurden. Der Park entwickelte sich vom Eintages- zum Mehrtagesausflugsziel. Im Jahr 2011 hatte er ungefähr 4,5 Millionen Besucher. 2018 umfasst der mittlerweile 90 Hektar große Park dreizehn Achterbahnen, fünf Themenhotels und 100 weitere Attraktionen. Bis 2011 wurden knapp 700 Millionen Euro in den Park investiert. Der Jahresumsatz beläuft sich auf etwa 350 Millionen Euro.

Der Park ist in 18 Themenbereiche aufgeteilt, die mehrheitlich einem europäischen Land oder einer europäischen Region zugeordnet und möglichst authentisch und landestypisch gestaltet sind. Sie sollen den Besuchern das Gefühl vermitteln, innerhalb eines Tages mehrere europäische Länder entdecken zu können. Der erste Themenbereich war 1982 der zu Italien. Als bauliche Vorlage für den Schweizer Themenbereich diente das Schweizer Bergdorf Grimentz. Roland Mack ist seit 2006 Ehrenbürger des benachbarten Chandolin. Das „Chocoland“ war ein Themenbereich ohne direkten Landesbezug. 2010 wurde es aufgegeben und die Attraktionen dem englischen Themenbereich hinzugefügt. Das „Chocoland“ wurde zum „Europa-Park-Historama“ umgestaltet und im ehemaligen Drehtheater „Zeitreise“ eine Ausstellung über die Geschichte des Europa-Parks eingerichtet. Andere Themenbereiche ohne Landesbezug sind „Abenteuerland“ (1978), „Grimms Märchenwald“ (2012, neugestaltet) und „Königreich der Minimoys“ (2014).

Folgende Länder und Regionen werden dargestellt:

Abenteuerland - 1978
Königreich der Minimoys  - 2014
Grimm's Märchenwald  - 2012
Irland - 2016
Deutchland - 1996
Russland - 1998
Italië - 1982
Frankreich - 1989
Island - 2009
Skandinavien - 1992
Portugal - 2005
Spanien - 1994
Die Niederlande- 1984
Schweiz - 1993
Griechenland - 2000
Österreich - 1992
England - 1988
Luxemburg - 2016
???? - 2019