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Spezialauftrag für den weltweit aktiven Tunnelbohrunternehmer Martin Herrenknecht aus der Ortenau: Die "Piraten in Batavia" brauchen einen Tunnel. Herrenknecht ist weltweit bei allen großen Tunnelprojekten dabei, ob beim Gotthard, in Istanbul, Moskau oder Rio de Janeiro. Doch wurde jemals für Piraten gebaut?

"Alles halb so aufregend", versichert Europa-Park Inhaber Roland Mack. Beim Wiederaufbau der Attraktion "Piraten in Batavia" war eine baulich schwierige Situation entstanden: Eine wichtige Transferleitung zur Ent- und Versorgung der „Piratenfahrt“ musste gelegt werden. Doch um am angrenzenden Werkstattgebäude vorbeizukommen, musste ein unterirdischer Weg her.

Kein Problem für die Tunnelbohrer von Herrenknecht, die ihre Konzern-Zentrale nur wenige Kilometer vom Europa-Park entfernt haben. Der neue Tunnel ist 32 Meter lang. Mit einer Microtunnelling-Maschine von Herrenknecht wurde die Bohrung innerhalb von drei Tagen erfolgreich fertiggestellt. Vom Auftrag bis zur Fertigstellung vergingen gerade einmal sechs Wochen. Alles verlief präzise und reibungslos. Am Ende gab es sogar eine offizielle Urkunde mit Erinnerungsfoto für den erfolgreichen „Durchstich", wie bei allen weltweiten Großprojekten von Herrenknecht üblich.

Die Technik und die Experten aus Schwanau sind nicht nur für XXL-Tunnel im Einsatz, sondern auch bei kleinen oder mittelgroßen Ver- und Entsorgungstunneln aller Art. Für Roland Mack doppelter Grund zur Freude: „Es ist optimal, dass wir solch einen Tunnelspezialisten wie die den Weltmarktführer Herrenknecht als Freund und Partner haben. Herrenknecht ist häufiger Kunde mit Firmenveranstaltungen bei uns im Europa-Park. Jetzt konnten wir die Expertise von Herrenknecht live erleben." Erst kürzlich hatten die Familien Mack, Herrenknecht und Burda eine enge Kooperation für eine gemeinsame Digitalstrategie am Oberrhein beschlossen - Baden Digital.